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Congregatio Jesu

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Provinz Ungarn – Strategisches Sommertreffen 2015

Vom 26. Juni bis 1. Juli 2015 trafen sich die 13 jüngeren Schwestern der ungarischen Provinz in Zugliget am Stadtrand von Budapest, um sich über den zukünftigen Weg der Provinz Gedanken zu machen. Als Gast war Sr. Elisabeth Kampe mit dabei, die für die Provinz Ungarn zuständige Assistentin im Generalat. Eine der wesentlichen Fragen war:   Zu welchem Dienst ruft Gott uns heute als Schwestern der Congregatio Jesu. Ist es weiterhin die Sorge für die Jugend, die ein Markenzeichen in der 400jährigen Geschichte des Ordens ist? Wo würde Maria Ward anpacken, wenn sie heute leben würde? Ein Anfang  ist gemacht. Der Weg des Suchens geht weiter.    
(Text: EK  Fotos: Zsolt)
  

 

Diese Nachricht lief aus am 10/09/2015.



Verabschiedung unserer Englischlehrerin, Sr. Maryluke Addyman CJ, Englische Provinz

Sr. Maryluke aus York in der englischen Provinz der Congregatio Jesu war zwei Monate (Mai und Juni) hier bei uns in Rom, um einzelnen Mitgliedern des Generalates und der römischen Kommunität Englischunterricht zu geben. Sie hatte ca. 12 Schülerinnen. Manche kamen täglich, andere zwei oder dreimal in der Woche. Alle erhielten Einzelunterricht, je nachdem wie gut sie bereits Englisch sprechen. Das erforderte viel Vorbereitung. Und sie war nicht nur unsere Englisch Lehrerin sondern auch ein sehr geschätztes Mitglied der Kommunität. Wir erfuhren auch was sie hier in Rom am liebsten tat: an Wochenenden die Stadt erkunden, Spaghetti Pomodoro essen, und nach den Mahlzeiten war sie Mitglied der Abwaschcrew. Wir hoffen auf eine Fortsetzung im Herbst. (Text und Fotos/eka)
 

Foto 1 und 2: Farewell Party in der Kommunität
Foto 3 und 4: Verabschiedung   

Diese Nachricht lief aus am 02/09/2015.



Interreligioeser Dialog in der Schmidt-Schule in Jerusalem

Die Schmidt-Schule in Jerusalem ist eine deutsch-palästinensische Schule in Trägerschaft der CJ für muslimische und christliche Mädchen. Besonders im deutschen Zweig, der mit dem internationalen deutschen Abitur abschließt, werden nach fachlicher Kompetenz grundlegende demokratische und ethische Werte wie Respekt und Toleranz gegenber dem Andersgläubigen vermittelt und eingeübt. Es ist Friedensarbeit und interreligiöser Dialog im sehr konkreten Kontext des Alltags.
Ein besonderes Ereignis war der Besuch von drei Rabbinern aus Deutschland. Zum ersten Mal haben offiziell Juden unser Gelände im arabischen Viertel von Jerusalem betreten. Man muss wissen: Viele Juden betreten überhaupt nicht den Osten der Stadt. 
Die Delegation bestand aus 3 Rabbinern aus Deutschland und 2 katholischen Bischöfen sowie 2 Mitarbeitern der Deutschen Bischofskonferenz. Ziel der Reise war, sich einen Überblick über die Situation jüdisch-christlicher Beziehungen in Israel zu verschaffen, aber auch einen Blick in ein palästinensisches Gebiet zu tun, nämlich Ost-Jerusalem. An dem Gespräch mit den Gästen nahmen der Vorstand der Schmidt-Schule, Lehrer, aber auch Schülerinnen und Elternvertreter teil. 
Die Rabbiner waren äußerst interessiert an der Zielsetzung der Schule, aber auch am Lehrplan, besonders in Geschichte. Sie erfuhren, wie behutsam die Lehrer z.B. mit dem Thema Holocaust umgehen müssen. Hier im Land ist es nicht möglich, über die jüdische Religion zu sprechen, ohne dass dies gleich politische Implikationen hat. Die Erfahrung der Mädchen mit Juden ist oft durch die täglichen negativen Erfahrungen an den Checkpoints geprägt. So blieb es auch nicht aus, dass das Verhalten der Israeli gegenüber den Palästinensern angesprochen wurde. Aber dennoch war die Begegnung von einer offenen und warmen Atmosphäre bestimmt. 
Das Lied, das der Schulchor vortrug: „Und immer immer wieder geht die Sonne auf, und Dunkelheit für immer gibt es nicht ...“, das großen Applaus fand, drückte die Hoffnung aus, ohne die die jungen Menschen hier nicht leben könnten.
Der Besuch gipfelte in dem Aufstieg auf den Turm des Paulus-Hauses mit dem atemberaubenden Blick auf die Altstadt von Jerusalem mit den sichtbaren Symbolen der Präsenz der drei großen Religionen: Felsendom, Hurva-Synagoge und Grabeskirche.
Der Begegnung der arabischen, christlichen und muslimischen Mädchen mit Rabbinern, wenn auch deutschen, hat sicherlich auf beiden Seiten ein kleines Stück Vorurteile abgebaut.
(Text: Sr. Heidrun Raabe CJ)
 
 

Von links nach rechts: Sr. Ecaterina Ciobanu CJ; Rabbiner Sievers, Berlin;  Weihbischof  Peters, Trier; Rabbiner Apel, Dortmund; Sr. Heidrun Raabe CJ; Dr. Ronge, Dt. Bischofskonferenz; Rabbiner Soussan, Frankfurt; Dr. Verhülsdonk, Dt. Bischofskonferenz; Bischof Mussinghoff, Trier

Diese Nachricht lief aus am 25/08/2015.