Die Heiligkeit unserer Vielfalt feiern

Rom
05.05.2026
Die Internationale Vereinigung der Generaloberinnen und Generaloberen (UISG) lud Mitglieder verschiedener Kongregationen zu einem „Kulturtag“ ein, um die Vielfalt des geweihten Lebens zu feiern. Die CJ-Studentinnen aus der Via Nomentana nahmen an dieser bereichernden Erfahrung teil.

Wenn Gott heute für uns singen könnte, in wie vielen Sprachen würde er uns alle hören und genießen lassen. Wie erstaunlich ist unser Gott. Er hat uns alle von weit her zusammengeführt, um uns zu einer Familie zu formen, die gemeinsam die Heiligkeit unserer Vielfalt als verschiedene Ordensgemeinschaften ehrt – mit einem besonderen Tag bei der Internationalen Vereinigung der Generaloberinnen und Generaloberen (UISG) am 30. April 2026.

Wir hatten als Studierende die Gelegenheit, Gott für dieses besondere Geschenk unserer unterschiedlichen Kulturen zu preisen.

Der Tag stand ganz im Zeichen der Eucharistiefeiern unter der Leitung von Pater Aristide (aus Afrika) von den Rosemin-Patres, wobei die Prozession afrikanischer Schwestern mit ihren fröhlichen Tänzen und ihrer Musik angeführt wurde. Es war wirklich wunderschön. Die Liturgie wurde melodiös in vielen Sprachen gestaltet. Es war wahrlich wunderschön. 

Die Teilnehmerinnen führten abwechselnd ihre verschiedenen kulturellen Tänze vor, so wie sie es in ihrer jeweiligen Heimat tun. Nach den kulturellen Darbietungen wurden die Gäste zusammen mit den Studierenden in den Speisesaal geführt, wo sie eine Vielfalt an Speisen genossen, die von den Teilnehmerinnen zubereitet worden waren. Wir alle genossen das köstliche Essen.

Wir danken der Generaloberin und ihrem Team für diese Gelegenheit, unsere Vielfalt in der UISG-Gemeinschaft zu entdecken. Wir danken auch Sr. Agnesa für ihre Anwesenheit, die die Generalatsgemeinschaft bei der Feier unseres Kulturtages vertrat.

Wir alle erlebten die Schönheit dieses besonderen Geschenks der Interkulturalität; wir fühlten uns tatsächlich dazu berufen, unser Verständnis und unsere Erkenntnis von Gott selbst zu vertiefen, der diese verschiedenen Kulturen nach seinem Ebenbild und in seiner aufrichtigen Liebe zum Dienst geschaffen hat.

Als Angehörige verschiedener Kulturen sind wir dazu aufgerufen, trotz unserer Unterschiede gut miteinander umzugehen; wir wurden zu einem bestimmten Zweck geschaffen, nämlich vor allem, um ihn zu verherrlichen. Wir sind eine Familie, daher müssen wir alle gemeinsam daran arbeiten, den Frieden in all unseren jeweiligen Bereichen zu fördern, insbesondere in unseren eigenen Gemeinschaften. Einander anzunehmen bedeutet, Christus selbst anzunehmen (Hl. Teresa von Kalkutta).

Zusammengestellt von Linda & Kudzanai CJ