Fasten kann kann unterschiedliche Formen annehmen. Wir können auf Dinge verzichten – vor allem aber geht es darum, dass wir uns bewusst werden, auf wessen Ruf hin und in wessen Nachfolge wir unser Leben gestalten.
Dieses Jahr lassen wir uns von Mary Ward durch die Fastenzeit begleiten. Durch ihre Augen schauen wir auf den HERRN. TWas unsere Ordensgründerin vor etwas über 400 Jahren während einer Exerzitienerfahrung erlebte – und was sie für uns aufschrieb – kann uns dabei helfen, unsere Aufmerksamkeit neu auszurichten.
Wir lassen uns von ihren Gedanken inspirieren, Gottes Willen zu suchen und üben uns immer wieder aufs Neue darin, IHM zu folgen.
Auf dem Weg durch die Fastenzeit orientieren wir uns an Mary Ward und folgen ihrem Beispiel. Auf dem Weg auf Ostern zu beginnen wir auf dieser Grundlage ein Gespräch mit Gott. Wir schauen gemeinsam mit Mary Ward auf Jesus und werden uns neu bewusst, was das „Magis“, das „Mehr“ in unserem Leben ist – und wohin es uns führen möchte.
Einige Anregungen für das persönliche Gebet:
- War es wohl schwierig für Mary Ward, ihren Willen ganz frei zu machen für Gottes Willen und nur zu tun, was er verlangt?
- Wie geht es uns, wenn wir uns darum bemühen?
- Wer sind die Menschen, mit denen wir diese Sehnsucht gemeinsam nähren können?
- Was Mary Ward beschreibt, liest sich schnell. Aber es dauert deutlich länger, es umzusetzen. Wie schwer fällt es uns, Gott immer und in allem die Führung zu überlassen?
