
„Ich war an dem Tag seiner Wahl auf dem Petersplatz. Es war ein langes Warten bei kaltem und regnerischem Wetter. Doch dann kam endlich weißer Rauch. Die Menge war wie elektrisiert. Als dann der Namen Jorge Bergoglio fiel, war große Ratlosigkeit. Jeder suchte in seinem Handy. Auch der Reporter, der neben mir stand, war völlig verwirrt.
Dann nach einer weiteren Stunde erschien er auf der Loggia des Peterdomes und begrüßte die Menge mit: Buona sera! Ganz unspektakulär: „Guten Abend.“
Diese Menschlichkeit hat er in seiner ganzen Amtszeit beibehalten. „Betet für mich und ein gutes Mittagessen“, das war jeweils die letzten Worte beim Angelus am Sonntag. Er ist und war für mich der Weltenpfarrer, der ‚Gute Hirte‘ seiner Weltpfarrei.“
