Liebe Gefährtinnen im Herrn!
Versetzen wir uns in die Lage der Jünger unmittelbar vor der Begegnung mit dem Auferstandenen – sie sind zutiefst verunsichert, reden miteinander über das, was sie erlebt oder gehört haben, aber vielleicht nicht glauben können, was jenseits ihres Begreifens liegt.
Wo eigentlich überschäumende Freude sein sollte, macht sich Verwirrung und Ratlosigkeit breit. Und dann tritt plötzlich der Auferstandene in ihre Mitte – der, über den sie die ganze Zeit geredet haben, aber sie erkennen ihn nicht.
Sein Erscheinen löst zunächst Fassungslosigkeit und Angst aus, trotz der vorher gehörten Botschaft der Auferstehung, des Zeugnisses derer, die Jesus begegnet waren. Es ist einfach zu wunderbar, jenseits jeglichen Fassungsvermögens. Sie waren nicht vorbereitet auf diese Begegnung, und es bedarf einer geduldigen Pädagogik Jesu, sie davon zu überzeugen, dass tatsächlich Er es ist, dass Er lebt, dass Er sich ihnen zuwendet. Es braucht Zeit, bis die Seele nachkommt.





