Hoffnung in meinem Leben

14.06.2025

In diesem heiligen Jahr werde ich daran erinnert, dass ich eine Pilgerin der Hoffnung bin. Ich gehe in der Wahrheit und trage das Licht Christi wohin auch immer ich gehe.

Die Hoffnung erfüllt mich mit Begeisterung für meine Sendung – die Erlösung aller, für die Jesus sein Blut vergossen und sein Leben geopfert hat, und ihn einer Welt zu geben, die sich nach Sinn sehnt.

Hoffnung gibt meinen Schritten einen Sinn, Ausdauer, um Herausforderungen, Probleme und Schmerzen zu bewältigen, und hilft mir, meinen Blick auf das Leuchtfeuer Jesus zu richten, der den Tod erlitten hat, um mir ewiges Leben zu schenken.

Als Pilgerin der Hoffnung bin ich eingeladen, mit offenen Händen und offenem Herzen zu leben, um den Duft Seiner Liebe weit und breit zu verbreiten. Hoffnung ist ein Geschenk Gottes, eine Tugend, und um sie zu erhalten, muss ich darum bitten. Sie schenkt mir Frieden, selbst im Leiden, und sie verwandelt mich.

Als Lehrerin von Schülern und Studentinnen habe ich über viele Jahrzehnte hinweg zahlreiche Menschen kennengelernt, die die Berührung des Herrn brauchten, um Hoffnung zum Leben zu finden.

Eine von ihnen war Miss Seema, die ihre Eltern verloren hatte, in einem Waisenhaus lebte, sich nach Liebe sehnte und keine Hoffnung mehr hatte, weiterzuleben. Ich half ihr, sich selbst zu akzeptieren, zu spüren, dass sie liebenswert ist und dass Gott sie bedingungslos liebt. Langsam begann sie, sich selbst zu lieben, gewann Selbstvertrauen und fand einen Sinn im Leben. Sie wurde eine engagierte und fürsorgliche Lehrerin, fand ihren Platz im Leben und liebte ihre Schüler, denen sie Hoffnung auf ein sinnvolles Leben gab. Gott lässt uns nie im Stich, wenn wir in Hoffnung und Vertrauen leben.

Sr.  Justina Muthuplakal   C.J, Patna Province