Das JPIC-Büro (Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung) der CJ in Spanien lädt Sie herzlich zu einer Online-Veranstaltung ein, die von der „Laudato Si‘ Action Platform“ (LSAP) organisiert wird.
Datum: Donnerstag, 16. April 2026, 16:00 Uhr (spanische Zeit)
Thema: „Was eine gerechte Energiewende für Katholik:innen wirklich bedeutet: der Planet, Profit und die Sorge um die Armen“
Drei Fachreferent:innen werden den Teilnehmenden dabei helfen, darüber nachzudenken, wie ein wirklich gerechter Wandel aussieht – von globaler Politik und wirtschaftlichen Alternativen bis hin zu den Entscheidungen, die wir in unserem täglichen Leben treffen:
- Tatiana Vasconcelos Fleming Machado, Mitglied von Economy of Francesco
- Adriana Gómez Chico Spamer, Wissenschaftlicher Ausschuss von Economy of Francesco
- Alberto E. Brugarolas Salvo, Nationale Universität Singapur
Das Veranstaltung stützt sich auf die Enzyklika „Laudato Si’“ und befasst sich damit, wie eine nachhaltige Energiewende und nachhaltiger wirtschaftlicher Wandel aussehen sollte – einer, der sowohl die Menschen als auch den Planeten respektiert – und wie Organisationen im Rahmen ihrer „Laudato Si’“-Aktionspläne darauf reagieren können.
Gerechte Transformation: Was bedeutet das?
Aktuelle bewaffnete Konflikte und ihre Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung, die Weltwirtschaft und den Klimanotstand bilden den Hintergrund für einen tiefgreifenden wirtschaftlichen Wandel: den Übergang von einer veralteten, auf fossilen Brennstoffen basierenden Wirtschaft hin zu einer dekarbonisierten Wirtschaft. Viele Länder betrachten dies mittlerweile nicht nur als notwendigen Schritt hin zu einer nachhaltigen Zukunft, sondern auch als strategische Antwort auf die aktuellen Krisen.
Im Rahmen dieses Wandels bezieht sich das Konzept eines gerechten Übergangs auf den von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) vorgeschlagenen Rahmen, um die Vorteile für die Wirtschaftstätigkeit und die Beschäftigung zu maximieren und gleichzeitig die negativen Auswirkungen der Dekarbonisierung zu minimieren. Kurz gesagt: „Die Wirtschaft auf die für alle Beteiligten fairste und inklusivste Weise ökologisieren, Möglichkeiten für menschenwürdige Arbeit schaffen und niemanden zurücklassen.“
Papst Franziskus hat dies in Laudato Si’ in den Rahmen der integralen Ökologie eingebettet und plädiert für einen raschen und radikalen Wandel, in dessen Mittelpunkt die Menschenwürde und der Schutz unseres „gemeinsamen Hauses“ stehen.
Eine gerechte Transformation treibt nicht nur den Klimaschutz voran – sie fördert auch die Erreichung der SDGs (Ziele für nachhaltige Entwicklung), insbesondere jener, die sich auf bezahlbare und saubere Energie, menschenwürdige Arbeit, Wirtschaftswachstum, den Abbau von Ungleichheiten sowie verantwortungsvolle Produktion und verantwortungsvollen Konsum beziehen.
Doch wie wirkt sich all das auf Einzelpersonen, Familien und Gemeinschaften aus? Was hat das mit unserer Arbeit, unseren privaten Finanzen oder unserem Alltag zu tun?
Nehmen Sie an dieser internationalen Veranstaltung teil und finden Sie es heraus! Es wird eine Übersetzung ins Englische, Spanische, Italienische, Portugiesische und Französische angeboten.
