Spiritualität
Frauen gehen neue Wege
Erfahren Sie mehr darüber, wo und wann alles begann.
Geboren 1585, war Mary Ward Mary Ward eine der ersten, die davon überzeugt war, dass Frauen im apostolischen Leben der Kirche aktiv sein sollten.
Aufgrund politischer und historischer Herausforderungen gründete diese irische Pionierin 1821 einen zweiten Zweig unserer Gemeinschaft. Sie widmete sich ganz ihrer Sendung und gründete Internate sowie kostenlose Schulen für Mädchen.
2025 konnten die beiden Zweige unseres Ordens endlich eins werden und so den Traum und die Hoffnung Mary Wards erfüllen.
Es gibt 50 Gemälde, jedes 142 x 105 cm groß, die als ‘“Das Gemalte Leben Mary Wards“ bekannt sind. Diese Gemälde zeigen ihren spirituellen Weg. Wir haben nur wenig Information über die Herkunft der Bilder. Höchstwahrscheinlich wurden sie in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts von verschiedenen Künstlern zwischen Flandern und Südtirol gemalt.
Die Kirche hat Mary Ward 2009 als „verehrungswürdig“ erklärt. Vier Jahrhunderte nach der Unterdrückung ihres Instituts und ihrer Inhaftierung wurde sie als eine Frau von „unzweifelhaft heroischer Tugend“ anerkannt. Nun möchten wir als Ordensgemeinschaftauch die weiteren Schritte gehen.
Für alle, die sich noch mehr für unsere Geschichte und die Lebensgeschichte unserer Gründerinnen interessieren, haben wir eine Reihe von Publikationen und Vorträgen zusammengestellt.
Wir sind eine internationale, multikulturelle Ordensgemeinschaft mit rund 1.800 Schwestern, die in mehr als 40 Ländern weltweit vertreten ist. Gegründet im Jahr 1609 von der Verehrungswürdigen Mary Ward, sind wir eine Gemeinschaft apostolischer, unklausurierter Ordensfrauen, verwurzelt in der Ignatianischen Spiritualität.
Wir sind in verschiedenen Aufgabenbereichen tätig – nicht aus eigenem Antrieb, sondern weil wir uns von Gott senden lassen. Wir bilden unsere Schwestern so aus, dass sie flexibel und einsatzbereit sind und bereit, dorthin zu gehen, wohin sie gesandt werden. Wir erwarten von ihnen, dass sie sich – wie Mary Ward – um die innere Freiheit bemühen, auf den Ruf zu reagieren, alles hinter sich zu lassen und Christus mit Leidenschaft und Mitgefühl nachzufolgen.
„Berufung“ – ein Wort, das nach MEHR schmeckt, nach dem, was der heilige Ignatius von Loyola „MAGIS“ nannte: Sehnsucht, Sinn, Lebensfülle, eine Aufgabe und das Gefühl, gebraucht zu werden. Berufung klingt danach, dass jemand mich persönlich ruft, mit dem ich meinem Leben eine einzigartige Gestalt geben kann.
Menschen auf der ganzen Welt lassen sich von Mary Ward und ihrer Art, Jesus nachzufolgen, inspirieren und begeistern. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich unserem Netzwerk anzuschließen und Teil der großen Mary-Ward-Familie zu werden.
Mary Ward sagte einmal: „Ich habe auf Gottes tiefen Traum für mich gehört und verspürte den Wunsch, darauf zu antworten.“ In diesem Sinne laden wir Sie ein, mit uns zu beten. Wir bieten Ihnen eine Vielzahl von Gebeten und Materialien zur Besinnung an.
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